Willkommen Gast05. Sep. 2010

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Teilnahme am Mercedes Allrad TrainingÄndern

Teilnahme am Mercedes-Benz Allrad Training


Foto: Christian Elsner - Neue Presse


Am Samstag hatten zwei Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Wietze die Möglichkeit am „Mercedes-Benz Allrad ProfiTraining“ teilzunehmen.

Der Nebel verschleierte die Kieskuhle bei Engensen (Burgwedel) am frühen Morgen gespenstisch und man konnte nur erahnen, welch ein Gelände zu erwarten sei. Im Empfangszelt gab es nach der Anmeldung noch eine Stärkung mit belegten Brötchen und Getränken.

Gegen 8:30 Uhr fand die offizielle Begrüßung der rund 70 Teilnehmer aus dem Großraum Hannover und Braunschweig statt. Aufgeteilt in zwei Gruppen folgte der theoretische Teil. Hier wurde Grundsätzlich anschaulich erklärt. Eingegangen wurden auf die unterschiedlichen Getriebearten der Fahrzeuge, in welchem Drehzahlbereich man sich im Gelände fortbewegt und wann welche Sperren eingesetzt werden sollten. Zudem wurden verschiedene Winkel (Beispielsweise Neigungs-, Steigungs- oder Böschungswinkel) besprochen, die Maßgeblich für eine Geländegängigkeit von Bedeutung sind.

Nach gut eineinhalb Stunden ging es in den praktischen Teil über. Es standen fünf Atego, ein Vario, ein Axor, ein Unimog sowie ein Zetros zur Verfügung. Jedes Fahrzeug war mit einem „ProfiTrainer“ besetzt, der den Fahrern nützlich Tipps gab. Anfahren an einem Abhang: Möglichst im 90° Winkel. Motorbremse und erster (oder zweiter) Gang rein, Kupplung kommen lassen, Füße von den Pedalen und sicher ging es bergab.

In der Kuhle gab es unterschiedliche Bodenbeschaffenheiten die es zu durchqueren galt. Technische Hilfen haben den Fahrer dabei unterstützt.

Der Parcours war nicht extrem schwierig, die Fahrzeuge hatten mit ihrem permanenten Allradantrieb und den technischen Hilfsmitteln wenige Probleme. Festfahren hätte man sich trotzdem können und dass das Runterfahren in die Kuhle Risiken beherbergt, musste ein Fahrer am Tag zuvor feststellen: Beim abrupten Bremsen setzte das schwere Fahrzeug so ungünstig auf, dass sich der Aufbau verzog. Schwund gehört laut Aussage der Veranstalter aber zu solch einem Training dazu, schließlich fährt man teilweise an technischen und physikalischen Grenzen.

Die Fahrer aus Wietze überschritten diese Grenzen nicht und konnten die Fahrzeuge dreckig aber heile ins Ziel bringen.

Bevor zum Mittagsessen gebeten wurden, erhielten alle Teilnehmer eine Urkunde. Am Nachmittag folgten schließlich weiter 70 Teilnehmer.

Zusammen mit den großen Aufbauherstellern – vertreten waren Schlingmann, Ziegler und Rosenbauer – veranstaltet Mercedes drei- bis viermal im Jahr solch ein Training. Für die Feuerwehren ist diese Veranstaltung kostenlos, wie jedoch die freien Plätze verteilt werden ist unbekannt.




Foto: Christian Elsner - Neue Presse