10. Dec. 2016
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THH2 - Gewässerverunreinigung durch Kraftstoff am 16.11.2016
Datum: 2016-11-16
Dauer: 180 Minuten
Eingesetzte Kräfte: 11

Bericht (von T.Beyersdorff):
Weitere Informationen folgen!

THH1 - Amtshilfe Polizei am 12.11.2016
Datum: 2016-11-12
Dauer: 60 Minuten
Eingesetzte Kräfte: 6

Bericht (von T.Beyersdorff):
Weitere Informationen folgen!

THH1 - Abstreuen einer Dieselspur am 23.10.2016
Datum: 2016-10-23
Dauer: 120 Minuten
Eingesetzte Kräfte: 11

Bericht (von T.Beyersdorff):
Am späten Sonntag Nachmittag wurden die Ortsfeuerwehren Wieckenberg und Wietze zu einer Dieselspur, beginnend von der Thunwische, über den Kronsweg zur Bundesstraße laufend, gerufen.

Durch die Polizei wurde ermittelt, dass der Verursacher Dieselkraftstoff über mehrere Kilometer bis hin nach Thören (Gemeinde Winsen / Aller) verloren hat. Die Feuerwehren kümmerten sich vornehmlich um die Beseitigung der Verschmutzung in den Kreuzungs- und Kurvenbereichen, da diese Stellen insbesondere für Zweiräder eine Gefahrenstelle darstellen.

Für den Bereich von Jeversen bis Thören wurden im Einsatzverlauf noch die Ortsfeuerwehren Bannetze und Thören alarmiert.

Für die Aufnahme des Bindemittel-/Kraftstoffgemisches wurde eine Fachfirma hinzugezogen. Der Einsatz war nach zwei Stunden beendet. Der Bereich B 214 / Ecke Wieckenberger Straße musste kurzzeitig voll gesperrt werden.

Es wurden knapp 40 Feuerwehrleute mit acht Fahrzeugen eingesetzt.

THH1 - Auslaufende Betriebsstoffe aus Baumaschine am 21.10.2016
Datum: 2016-10-21
Dauer: 60 Minuten
Eingesetzte Kräfte: 5

Bericht (von T.Beyersdorff):
Am Nachmittag des 21.10.2016 verursachte eine Baumaschine den Einsatz der Wietzer Feuerwehr.

Durch eine Leckage verlor dieses Fahrzeug Öl, welches dann auf die Hunäusstraße lief. Das Öl wurde durch den Verursacher gebunden, die Feuerwehr konzentriere sich dann auf das Auffangen weiterer Betriebsstoffe.

Die Reinigung der Straße übernahm dann eine Fachfirma.

AlarmübungKFB - Vollalarm Kreisfeuerwehrbereitschaft - Waldbrand am 21.10.2016
Datum: 2016-10-21
Dauer: 420 Minuten
Eingesetzte Kräfte: 5

Bericht (von T.Beyersdorff):
Um 15:17 Uhr erfolgte am Freitag, den 21. Oktober 2016, der Voralarm für die Kreisfeuerwehrbereitschaft (KFB) des Landkreises Celle, welcher die alarmierten Einsatzkräfte der beteiligten Ortsfeuerwehren auf einen anstehenden Einsatz vorbereiten und Führungsstrukturen aufbauen soll.

Die Alarmierungen der gesamten KFB Celle erfolgten dann ca. 20 Minuten später zu einem großem Feuer im Bereich der Gemeinde Faßberg. Weiter wurden Einsatzkräfte von der Bundeswehrfeuerwehr und -Sanitätseinheiten, des öffentlichen Rettungsdienstes des Deutschen Roten Kreuz (DRK) und der Firma Maquardt, die ehrenamtlichen Sanitätseinheiten der Johanniter Unfall Hilfe (JUH), des Malteser Hilfsdienstes (MHD), sowie des DRK ebenfalls zum Einsatzort auf dem Bundeswehrflugplatz in Faßberg gerufen.

Umgehend fuhren alle alarmierten Einsatzkräfte das Kasernengelände an und fanden folgende Lagen vor:

Im östlichen Bereich des Bundeswehrflugplatzes Faßberg ist in den frühen Morgenstunden ein Waldbrand ausgebrochen. Seit 09:30 Uhr waren alle umliegenden Freiwilligen Feuerwehren mit der Bundeswehrfeuerwehr dort im Dauereinsatz. Zur Ablösung der eingesetzten Feuerwehrleute wurden dann alle fünf Züge der KFB Celle, sowie die im Katastrophenschutz eingesetzten Hilfsorganisationen und der Rettungsdienst alarmiert.

Durch die immer wieder aufkommenden Ostwinde, droht der Waldbrand das Flugplatzgelände zu erreichen und die anrücken KFB-Einheiten wurden zur Brandbekämpfung eingesetzt. Hierzu mussten auch mehrere Wasserentnahmestellen eingerichtet und das Löschwasser zum Einsatzort gefördert werden.

Mit einer massiven Riegelstellung konnte ein Ausbreiten des Feuers auf das Hochsicherheitsgelände der Bundeswehr verhindert werden.

Um die Lage besser beurteilen zu können, wurde ein Hubschrauber des auf dem BW-Flugplatz stationierten Regimentes mit Führungskräften der Bundeswehr und Feuerwehr gestartet. Beim Endanflug auf den Flugplatz stürzte dieser Hubschrauber vom Typ, Bell UH 1D, mit seinen vier Besatzungsmitgliedern im Bereich eines Tanklagers ab.

Sofort wurden hier alle zur Verfügung stehenden Einsatzkräften der Hilfsorganisationen und der Feuerwehr zum Einsatz gebracht, um den Absturzopfern zu helfen und das sich entwickelnde Feuer zu bekämpfen.

Durch den Waldbrand und dem Hubschrauberabsturz, ereigneten sich noch zwei Verkehrsunfälle mit mehreren beteiligten und hierdurch verletzten Personen. Diese konnten in enger Zusammenarbeit alle eingesetzten Einsatzkräften gerettet, versorgt und abtransportiert werden.

Als letzte Übungslage wurde noch ein Gebäude- und Tankstellenbrand im Bereich des Waldes auf dem Bundeswehrgelände angenommen. Hier mussten die Feuerwehrleute den Tankstellenbrand mit Löschschaum bekämpfen und drei Personen aus dem betroffenen Gebäude retten. Hierbei gingen die Feuerwehreinsatzkräfte unter Atemschutz vor und arbeiteten diese Lage sehr schnell und strukturiert ab.

Um 19:15 Uhr konnte die örtliche Einsatzleitung das Ende der Übung bekannt geben und alle beteiligten Einsatzkräfte und Verletztendarsteller trafen sich zur Verpflegung in der Feuerwache der Bundeswehrflugplatzfeuerwehr Faßberg.

Kreisbrandmeister Volker Prüsse war mit den gezeigten Leistungen aller eingesetzten Einsatzkräfte zufrieden und betonte, „dass gerade die organisationsübergreifende Zusammenarbeit geübt werden sollte und dieses hervorragend geklappt hat“. Er bedankte sich den beteiligten Bundeswehrverantwortlichen um den Kommandanten des Flugplatzes, Oberstleutnant Michael Ser, für ihre gemeinsame Übungsplanung und die Möglichkeit dieses großartige Szenario auf dem Bundeswehrflugplatz durchführen zu dürfen.

Text: Olaf Rebmann, Fachberater Presse- und Öffentlichkeitsarbeit