| Zur Zeit besitzt die Ortsfeuerwehr Wietze vier Fahrzeuge für die unterschiedlichsten Aufgabenbereiche. In der Gemeinde (Hornbostel, Jeversen, Wieckenberg und Wietze) befinden sich insgesamt 12 Fahrzeuge (4 TLF, 4 LF8, 2 MTW, 1 ELW und 1 RW2).
Drei der Fahrzeuge befinden sich im Verband der Feuerwehrbereitschaft (Link: Kreisfeuerwehrverband-Celle.de) des Landkreises Celle. Der ELW aus Hornbostel ist das Führungsfahrzeug des 1. Zugs und das TLF aus Wietze und Jeversen als zwei von vier TLFs im 1. Zug.
Aufgeführt sind die Funkrufnamen, das Baujahr, die Besatzung (1 Gruppenführer und x Besatzungsmitglieder) und eine Beschreibung zum Fahrzeug und desen Aufgabenbereichs.
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| | Baujahr: | 1993
| | Funk: | 25-10
| | Besatzung: | 1/2 (3 Personen)
| | Beschreibung: | TankLöschFahrzeug TLF 8/18-W auf Unimog U1550
Die Hauptaufgabe des Tanklöschfahrzeuges ist natürlich die Brandbekämpfung. Zu diesem Zweck hat es einen fest eingebauten Wassertank mit einem Fassungsvermögen von 1800 Litern, sowie an der Heckseite eine Feuerlöschkreiselpumpe mit einer Förderleistung von 800 l/min bei einem Ausgangsdruck von 8 bar (daher auch die Bezeichnung 8/18). Die Sonderbezeichnung "W" steht für Wald: Das Fahrzeug hat hierbei einen Schlauchanschluß auf dem Dach um beim Fahren in das Feuer zu spritzen. Dies ist besonders an Schneisen, Böschungen und unzugängigen Flächenbränden vorteilhaft . Tanklöschfahrzeuge diesen Typs gibt es so nur in Niedersachsen, da das Bundesland eine eigene "Norm" (technische Weisung) hierfür entworfen hat. Nach dem großen Heide- und Waldbränden in der Lüneburger Heide im Jahre 1975/76 wurde dieses besonders geländegängige Fahrzeug bei den niedersächsischen Feuerwehren eingeführt, um auch an schwer zugängliche Wald- und Moorflächen zu kommen, die von herkömmlichen Fahrzeugen nicht erreicht werden können. Das war die Geburtstunde des TLF 8/18-W. Hierzu werden hohe Anforderungen an die Geländegängigkeit gestellt, was letztendlich auch dazu geführt hat, das der Unimog sich als Standardfahrgestell etabliert hat.
Der allgemeine Vorteil von Tanklöschfahrzeugen ist, daß unmittelbar nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle mit den Löscharbeiten begonnen werden kann, da keine Wasserversorgung aus dem öffentlichen Netz aufgebaut werden muß, sondern mittels der sogenannten "Schnellangriffseinrichtung" oder herkömmlich über einen normalen Löschangriff mit Verteiler das benötigte Löschwasser aus dem fahrzeugeigenen Tank entnommen und in die Flammen befördert werden kann.
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| | Baujahr: | 2008
| | Funk: | 25-20
| | Besatzung: | 1/8 (9 Personen)
| | Beschreibung: | Technische Daten LF 20/16
Hersteller:
Fahrgestell Fa. MAN / Aufbau Fa. Rosenbauer Luckenwalde
Fahrgestell:
TGM 13.280 Allradantrieb, Zwillingsbereifung Hinterachse
- Leistung 206 KW
- zu. Gesamtgewicht 15 to
Pumpe:
FPN 10 / 2000
Wassertank:
2600 Liter
Fahrzeugbeladung:
- Tragkraftspritze TS 8/8 im seitlichen Geräteraum mit Druckluftbetriebenen
Lift zur Entnahme
- Stromerzeuger
- Drucklüfter
- 2 Schnellangriffsverteiler mit je einer B-Länge an beiden Seiten des Fahrzeuges
insgesamt 4 B-Druckabgänge ebenfalls an den Seiten
- Schnellangriffshaspel 50 Meter S-Schlauch
- 3-teilige Schiebleiter
- 4-teilige Steckleiter
- Schornsteinfegerset
- Ein-Mann Schlauchhaspel am Heck des Fahrzeuges
- Lichtmast mit 4 Xenonscheinwerfern (4 x 65 Watt)
- Notfallrucksack
- Hygieneboard mit Seifen- und Papierspender sowie Wasserhahn; zusätzlich Desinfektionsmittel
- Tauchpumpe
- 4 Atemschutzgeräte, davon 2 integriert im Mannschaftsraum
- mobiler Monitor (1200 l /min)
- Hydraulisches Rettungsgerät mit Schere und Spreitzer
- Rückfahrkamera
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| | Baujahr: | 2002
| | Funk: | 25-40
| | Besatzung: | 1/2 (3 Personen)
| | Beschreibung: | Rüstwagen auf MAN-Fahrgestell LE 220 B, Aufbau Schmitz -Fotos bei der Fahrzeugübergabe -
Ein Rüstwagen ist keine selbstständige Einheit, sondern wird i.d.R. mindestens zusammen mit einem wasserführenden Löschfahrzeug eingesetzt. Dabei werden folgende Einsatzbereiche abgedeckt:
Verkehrsunfälle, Rettung aus Höhen und Tiefen, Unfälle auf Baustellen und im Schienenverkehr, Versorgung von Stromverbrauchern (z.B. bei Unwettern), Gebäudeeinstürze, Öleinsätze, Naturkatastrophen, Technische Hilfeleistung bei Brandeinsätzen.
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| | Baujahr: | 2001
| | Funk: | 25-66
| | Besatzung: | 1-7 (8 Personen)
| | Beschreibung: | MehrzweckTransportFahrzeug auf VW-T4
Der "Bus" ist unser Transporter für Mensch und Material und was sonst noch für Erledigungen im Dienstbetrieb anfallen. Dank seiner Anhängerkupplung ist er zusammen mit dem Anhänger 0,7to unentbehrlich für Nachschubzwecke und die Abfuhr von nassen verdreckten Schläuchen nach Löscheinsätzen.
Obwohl das Fahrzeug Baujahr 2001 ist, wurde es ohne ABS und Airbag geordert.
Diese Ausführung baut VW extra für den Export und die Feuerwehr.
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